Übung Combat Archer: Sicherstellung der operativen Einsatzbereitschaft der NATO-Luftstreitkräfte

QinetiQ hat bei Combat Archer 2026 eine wichtige Rolle gespielt und dabei seine spezialisierte militärische Versuchsexpertise, fortschrittliche Zielsysteme sowie operative Unterstützung eingebracht, um die Vorzeigeübung de 48. Fighter Wing der U.S. Air Forces in Europe and Africa (USAFE) im Vereinigten Königreich erfolgreich durchzuführen.

Die Übung fand im Übungsgebiet MOD Hebrides und dem MOD Aberporth statt, zwei Standorte, die von QinetiQ im Rahmen des Long-Term Partnering Agreement (LTPA) betrieben werden. In Zusammenarbeit mit der USAFE und der Royal Air Force (RAF) unterstützte QinetiQ die Missionsvorbereitung, Planung und den Einsatz spezialisierter operativer Expertise und trug so dazu bei, die Voraussetzungen für die sichere und effektive Durchführung der Luft-Luft-Waffensystembewertungsübung zu schaffen.

Combat Archer versetzt Luftfahrzeuge, Waffensysteme und Besatzungen in anspruchsvolle, realitätsnahe Einsatzbedingungen und liefert dabei wertvolle operative Erkenntnisse sowie Leistungsdaten. Gleichzeitig bietet die Übung der RAF die Möglichkeit, gemeinsam mit einem NATO-Verbündeten zu trainieren und dadurch die Zusammenarbeit sowie das gegenseitige Verständnis zu stärken.

Zu den teilnehmenden Luftfahrzeugen gehörten britishe Typhoon-Kampfjets, F-35B, F-35A Lightning II, sowie F-15E Strike Eagle des 48. Fighter Wing der USAFE. Unterstützt wurden sie von KC-135 Stratotankern der 100. Air Refuelling Wing. Die Bewertungen wurden vom Weapon System Evaluation Team (WSEP) der 83. Fighter Weapons Squadron durchgeführt, das auf der Tyndall Air Force Base in Florida stationiert ist, wo die Combat-Archer-Übungen üblicherweise stattfinden. Das WSEP-Team war während der Durchführung der Bewertungen bei QinetiQ auf den MOD Hebrides zu Gast.

Diese Übung markiert das erste Mal, dass die Übungsgebiete MOD Hebrides und MOD Aberporth gemeinsam zur Unterstützung einer einzigen Verteidigungsübung eingesetzt wurden. Dies unterstreicht die Größenordnung, Flexibilität und Fachkompetenz, die an den von QinetiQ betriebenen Standorten verfügbar sind. Die Teams an beiden Standorten gewährleisteten während der gesamten Übung den durchgängigen Betrieb der Übungsgebiete, einschließlich der Vorbereitung, Freigabe und Verwaltung von mehr als 120.000 km² Luft- und Landraum, was nahezu der Fläche Englands entspricht.

Combat Archer 2026 steht zudem für eine weitere komplexe gemeinsame Übungsdurchführung von QinetiQ UK und QinetiQ Germany und demonstriert die Stärke der integrierten Fähigkeiten von QinetiQ in Europa. Gemeinsam lieferten die Teams eine umfassende Trainingsübung mit Übungsinfrastruktur, Zieldarstellungsdiensten und spezialisierter operativer Expertise.

Die spezialisierte Luftfahrtexpertise von QinetiQ Germany umfasste ein PC-12 Luftfahrzeug, D-FRMT, ein spezialisiertes maritimes Überwachungsflugzeug zur Beobachtung der umliegenden Seegebiete und zur Unterstützung der Flugsicherheit vor den Scharfschuss Operationen. Darüber hinaus stellte das Team Schleppziele bereit, welche von einer PC-9B-Flugzeug gezogen wurde und zusätzliche Möglichkeiten für die Besatzungen schuf, Scharfschuss Ausbildung durchzuführen und die Leistungsfähigkeit von Waffensystemen unter repräsentativen Einsatzbedingungen zu bewerten.

QinetiQ Target Systems (QTS) unterstützte die Übung mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) des Typs Banshee Jet 80+, die in Ashford, Kent, entwickelt und hergestellt werden.

Lee Rowe, Mission Rehearsal Lead bei QinetiQ, sagte:

„Combat Archer 2026 verdeutlicht die einzigartige Bandbreite an Fähigkeiten, die QinetiQ bietet. Die Expertise unserer Teams im Vereinigten Königreich und in Deutschland hat die U.S. Air Force und die Royal Air Force bei der Durchführung realistischer operativer Bewertungen unterstützt und dadurch die Interoperabilität zwischen den Luftstreitkräften der Verbündeten gestärkt.

Wir führen komplexe Übungen durch und schaffen damit die notwendige Sicherheit und Verlässlichkeit, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass die Streitkräfte optimal vorbereitet sind.“

11.08.2026

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